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Warum Wohnlich & Co?

  • Autorenbild: Anett Fröbel
    Anett Fröbel
  • 22. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 27. Apr.


Eigentlich, weil es eine einschneidende Veränderung in meinem Leben gab.

Nach 24 Jahren mussten wir, schweren Herzens aus unserem geliebten Haus, in dem wir zur Miete wohnten, ausziehen. Ich hatte alles, was ich mir gewünscht hatte, ein Bauernhaus mit enormen Charme, einen großen grünen Innenhof mit dickem Walnussbaum, große Nebengebäude und einen riesigen Garten. Ideal, um Kinder aufzuziehen, Freunde zu treffen und viele Hobbies zu pflegen. Aber eben auch viel Arbeit und viele Verpflichtungen.

Die Überlegung, sich im kommenden Alter etwas Kleineres zu suchen, gab es schon früher. Als das erste Kind zum Studium ging, schien das alles so weit weg.

Zumal es ja auch nichts Vergleichbares in unserer Preisklasse auf dem Markt gab.

Dann wurde über Nacht alles anders und schnell wurde klar, wir verabschieden uns und ziehen weg. Weg von den Kindern, von Freunden, von allem Vertrauten und Gewohnten.

Das ist härter, als man denkt. Vielleicht hat geholfen, das wir zumindest schon mal daran gedacht hatten, auszuziehen. Aber das Loslassen fällt schwer und tut weh, da gibt es nichts zu beschönigen. Das sollte vielleicht sogar ein eigener Blogartikel werden.

Genauso, wie der Neuanfang, die neue Wohnung, sich wieder neu einrichten.

Bis es soweit war, ging doch noch ein halbes Jahr ins Land und es ist unglaublich, was in dieser Zeit so alles passiert ist, was alles getan werden musste und was man alles schaffen kann. Und dazu gehört auch, die Entscheidung treffen, wie es denn nun beruflich in dem neuen Umfeld weiter gehen soll.

Für mich war da schnell klar: " Ich mache endlich meine Leidenschaft zum Beruf. "

Bei Themen wie: Einrichten, Farben, Dekorieren, Umräumen kann ich die Zeit vergessen. Das ist mir noch nie zu viel geworden und es fällt mir leicht.

Ich liebe es , Lösungen für "Wohnprobleme" zu finden, mit Farben zu experimentieren, alles schön und wohnlich zu machen. Inspiration findet sich für mich überall. Ich probiere viel aus, habe eine Menge Erfahrungen gesammelt und vielen Freunden helfen können .

Und das Wichtigste: Ich bleibe neugierig.

Oft ist es gar nicht so leicht, einen Raum neu zu denken, wenn man ihn seit Jahren genau so kennt. Dazu kommen viele offene Fragen: Was passt zusammen? Welche Farben funktionieren? Was bleibt, was darf gehen? Was möchte ich eigentlich? Was brauche ich eigentlich? Genau an dieser Stelle kann ein geschulter Blick von außen helfen.

Gerade in Zeiten, wo sich das Leben verändert, gewollt oder ungewollt, wenn die Kinder das Elternhaus verlassen, ein Umzug mit Neuanfang ansteht oder man sich nach einer Trennung erstmal völlig neu sortieren muss. Unser Zuhause sollte unser Kraftort sein, wo man auftankt, sich sicher fühlt, ganz wir selbst sein können. Wohnen ist mehr als nur Einrichten. Es sollte ein Gefühl sein, am Besten ein Wohlgefühl.




 
 
 

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